TürkeiWiderstandGeschichte20. Jahrhunderterste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.)GewaltOpferArmenienGenozidVölkermordDeportationArmenierDenkmalRepressionKatastropheTabu1915AghetÖffentlichkeit
Aghet - Katastrophe - so nennen die Armenier jene grauenvollen Ereignisse, die im Fr�hjahr 1915 begannen. Sie sind als der erste Genozid des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen. Rolf Hosfeld, Deutschlands bester Kenner der Ereignisse, schildert eindringlich und historisch genau den V�lkermord an den Armeniern, erl�utert die Hintergr�nde und kl�rt auf �ber ein Thema, das immer noch zu den Tabus der Geschichtsschreibung geh�rt. Unter den Augen der Welt�ffentlichkeit werden im Fr�hjahr und Sommer 1915 - mitten im Ersten Weltkrieg - die osmanischen Armenier von der Regierung in einer Weise selektiert und zusammengetrieben, die un�bersehbar "den Zweck verfolgt, die armenische Rasse im t�rkischen Reiche zu vernichten". So kabelt es der deutsche Botschafter in Konstantinopel im Juli 1915 nach Berlin. Zwischen 300.000 und 1,5 Millionen Menschen (die Sch�tzungen schwanken) sterben, viele von ihnen, M�nner, Frauen und Kinder, weil man sie in die W�ste deportiert und dort verdursten l�sst. Rolf Hosfeld hat den Opfern dieses V�lkermords, der von der T�rkei bis heute bestritten wird, mit seinem Buch ein ersch�tterndes Denkmal gesetzt.