
Rocca Pendice ist seit 1909 die Kletterwand der Menschen aus Padua und gilt dort zu Recht als Symbol. Wer aus den Hochgebirgen kommt und die Hügel der Po-Ebene zunächst belächelt, wurde von dieser markanten Felswand in den Euganeischen Hügeln stets überrascht. Ihren wahren Wert erkennt man jedoch erst, wenn man ins Herz der Wand vordringt und versteht, dass es sich nicht um die übliche, von jungen Kletterern stark frequentierte und deshalb trendige Tal-Felswand handelt. Hier klettert man an einem echten Berg.
Es ist kein Zufall, dass die Erstbegehung im Jahr 1909 durch das Ehepaar Carugati, Mariano Rossi und Antonio Berti trotz des vergleichsweise geringen Höhenunterschieds sogar ein Biwak in der Wand erforderte – ganz wie im Hochgebirge. Ebenso wenig ist es Zufall, dass die „Rocca“ von bedeutenden Alpinisten besucht wurde, darunter Emilio Comici, Gino Soldà und Reinhold Messner.
Seit den 1980er-Jahren hat sich an der gesamten Felswand das Sportklettern stark entwickelt und erfreut sich insbesondere bei jüngeren Generationen großer Beliebtheit. Dabei entstanden auch zahlreiche Routen in hohen Schwierigkeitsgraden.
In den letzten Jahren wurden dank des unermüdlichen Engagements einiger junger Kletterer weitere neue Routen erschlossen. Die aktuelle Ausgabe des Führers beschreibt insgesamt 400 Einseillängenrouten, darunter 100 Neutouren, sowie 39 Mehrseillängenrouten.
Das gesamte Gebiet von Rocca Pendice ist zudem hervorragend ausgestattet und zählt hinsichtlich der Sicherungsqualität zu den besten Klettergebieten Italiens. Dies ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Regionalpark und dem Club Alpino Italiano (CAI).
Darüber hinaus enthält der Führer aktualisierte Informationen zu den Klettergebieten am Pirio sowie zu weiteren kleineren Felsformationen, die über das Gebiet der Euganeischen Hügel verstreut sind.
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Rocca Pendice è dal 1909 la parete dei padovani che ne hanno fatto, giustamente, un simbolo. Chi arriva dalle grandi montagne e naturalmente snobba le colline padane è sempre rimasto sorpreso da quest’appicco dei Colli Euganei. Ma bisogna avventurarsi nel cuore della parete per scoprirne il valore, per capire che non si è in presenza della solita falesia di valle, iperfrequentata dai giovani e quindi alla moda. Si arrampica in una vera e propria montagna.
Non è un caso che la prima salita, quella del 1909 compiuta dai coniugi Carugati, Mariano Rossi e Antonio Berti, ha richiesto, malgrado il modesto dislivello, addirittura un bivacco in parete. Come nella vera montagna. E non è neppure un caso che “Rocca” sia stata visitata da illustri alpinisti. Pensiamo a Emilio Comici, a Gino Soldà, a Reinhold Messner.
A partire dagli anni ‘80 l’intera falesia ha visto lo sviluppo dell’arrampicata sportiva, molto seguita dalle giovani generazioni, anche con vie di alta difficoltà.
Negli ultimi anni, grazie all’opera instancabile di alcuni giovani arrampicatori, la parete ha visto l’apertura di ulteriori nuovi itinerari. In totale l’attuale edizione contiene 400 monotiri, di cui 100 di nuova apertura e 39 vie multipich. L’intera area di Rocca Pendice è inoltre ottimamente attrezzata, come qualità, tra le migliori in Italia, grazie alla collaborazione tra il Parco Regionale e il CAI.
Ulteriori aggiornamenti si trovano, inoltre, sulla falesia del Pirio e di altre strutture minori sparse nel territorio dei Colli Euganei.