Mit dem ersten Faszikel der Regesten zur Herrschaft Heinrichs III., die Wilhelm von Giesebrecht noch als die „Blüthe des Kaiserthums“ bezeichnete, beginnt sich eine Lücke in der nunmehr fast vollständig aufgearbeiteten Salierzeit zu schließen. Erstmals finden sich die Taten dieses Herrschers bis 1043 vollständig dokumentiert und mit dem neuesten Forschungsstand kommentiert, was die Zeit dieses sicherlich machtvollen Herrschers deutlich differenzierter erscheinen lässt. Elemente der sich ausbreitenden Kirchenreform, Netzwerke von Adel und Kirche innerhalb des Reiches sowie strukturelle Änderungen treten damit deutlicher hervor als bislang.