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April 06, 2021

Wandertouren im Mostviertel

Der Frühling ist eigentlich die schönste Zeit im Mostviertel. Überall erblüht der Birnbaum in voller Pracht und die hügelige Landschaft zieht sich wieder frisch ergrünt über den Horizont. Wenn man es lieber zu Fuß statt mit dem Fahrrad hat, lässt sich diese Landschaft auch super erwandern. Hier geben wir euch 2 Wandertouren im Mostviertel zur Auswahl: den Mostwanderweg bei Weistrach und den 30 Königshufenweg bei Neuhofen a. d. Ybbs.

Mostwanderweg bei Weistrach

 


© marteck_Adobe

 

Schwierigkeitsgrad: Mittel
Ziel- & Ausgangspunkt: Weistrach
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Weg: 350, 356

 

Höhenprofil

Karte Weistrach

© freytag & berndt (zum Vergrößern bitte klicken)

 

Der Rundwanderweg von Weistrach über den Plattenberg und die Elisabethwarte ist etwa 14 Kilometer lang und weist eine Höhendifferenz von rund 500 m im Aufstieg und ebenso rund 500 m im Abstieg auf. Etwas Kondition muss man daher schon mitbringen, um die Tour von Weistrach aus über den Weg Nr. 350 in Richtung Süden in Angriff zu nehmen. Der Weg folgt dem Verlauf des Mostviertler Rundwanderweges. Es geht durch landwirtschaftlich genutzes Gebiet zum Gehöft Schwaiger und wenig später in den Hangwald des Plattenbergs. Das Ziel bei der Elisabethwarte am Plattenberg (750 m) entschädigt dafür mit einer grandiosen Rundumsicht für die Mühen. Auf der Elisabethwarte kann man übrigens auch seine Kletterkünste unter Beweis stellen, also am besten ein wenig Energie einplanen.

 

Elisabethwarte

© TRFilm_Adobe

 

Zurück geht es über Weg Nr. 356 durch eine typische Kulturlandschaft des Mostviertels. So gelangt man über den Goldberg wieder zum Ausgangspunkt in Weistrach.

 

 

30 Königshufenweg

 

Schwierigkeitsgrad: Leicht
Ziel- & Ausgangspunkt: Neuhofen an der Ybbs
Gehzeit: ca. 3 ½ – 4 Stunden
Weg: 211

 

Höhenprofil

Karte Neuhofen

© freytag & berndt (zum Vergrößern bitte klicken)

 

Der 30 Königshufenweg erinnert an die einzigartige historische Funktion Neuhofens als „Wiege Österreichs“. Im Jahr 996 nach Christus überließ Kaiser Otto III. dem Freisinger Bischof Besitzungen in der Größe von dreißig sogenannten „Königshufen“ um Niuvanhova (wer es nicht erkannt hat = Neuhofen ;)), das in „Ostarrichi“ lag. Damit wird in dieser Schenkungsurkunde erstmals der Name Österreichs nachweisbar erwähnt. Anlässlich der Tausendjahrfeiern 1996 wurde der Königshufenweg geschaffen und stellt damit einen unmittelbaren Bezug zu den geschichtlichen Hintergründen her. Er führt als Erlebnisrundwanderweg an zahlreichen Stationen vorbei, deren Bedeutung auf Tafeln erklärt wird. Darunter befinden sich Besuchsbauernhöfe, Sehenswürdigkeiten wie die Veitskirche in Toberstetten, Mostheurige und Handwerksbetriebe. Besonders lohnend ist eine Wanderung im Frühjahr, wenn die Mostbirnbäume in ihrer prachtvollen Blüte stehen.

 

Neuhofen

© marteck_Adobe

 

Die Strecke führt dabei von Neuhofen ausgehend aufWeg 211 über das Wetterkreuz, vorbei an Perbersdorf zum bekannten Hotel Kothmühle. Von hier geht es hinauf nach Schlickenreith und Fachwinkl bis nach Hörtling. In aussichtsreicher Lage wandert man weiter nach Westen über Pöttenberg und Ungförten zur Veitskirche mit ihrem schindelbedeckten Turm. Über Hörlesberg geht es zurück nach Neuhofen.

 

Nähere Infos findest du unter: www.mostviertel.at

 

©Titelfoto: Wolfgang_Adobe

 

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